Projektbeschreibung von Alzbeta Danielisowa
"Das Oppidum von Ceske Lhotice und sein Hinterland. Das Wirtschaftspotential des Standortes in der Spätlatènezeit" Das Oppidum von Ceske Lhotice liegt im nördlichen Eisengebirge über dem Fluss Chrudimka. Archäologische Ausgrabungen fanden in den 70er und 80er Jahren statt. Die Grabungsmethode (Schnittgrabungen/Oberflächenbegehungen) erschwert eine feinchronologische Analyse der Besiedlungsphasen, ermöglicht aber eine Beurteilung des Wirtschaftspotenzials der Anlage im Vergleich zu anderen Befestigungen. Der Umfang des ausgegrabenen Materials erlaubt eine typologisch/chronologische Beurteilung sowie Rückschlüsse auf Handel, Ökonomie, Ökologie und Soziologie. Die Gliederung der Arbeit: · Beurteilung der Anlage des Oppidums (Bauphasen, Struktur, Befestigung) · Interne Organisation (Handwerk, Produktion und Handel) · Diskussion der keltischen Wirtschaft am Ende der Eisenzeit : War das Oppidum wirtschaftlich vom Hinterland abhängig? (Methode: Statistik und GIS) · Vergleichende Untersuchungen von Ceske Lhotice mit dem Oppidum von Staré Hradisko, für das auch osteologische, archaeobotanische und demographische Analysen vorliegen. GIS - gestützt soll der prähistorische Siedlungs-/Wirtschaftsraum (archäologisch/archaeobotanisch/ökologisch) vergleichend untersucht werden. Hauptziel der Arbeit ist es, das menschliche Verhalten unter den oben aufgeführten Aspekten am Ende der Eisenzeit zu untersuchen. Frau Alzbeta Daneliesowa Stavitelska' 4 1600 Praha 6 betdanielis@yahoo.com
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